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Energieloch

Mit Achtsamkeit gegen Erschöpfung und Energieloch

Bruder Jona hat ein paar praktische Tipps zum Umgang mit geistiger und körperlicher Niedergeschlagenheit.


Video: Was hilft bei Erschöpfung und Niedergeschlagenheit?


Mit Achtsamkeit gegen das Energieloch

Die Antwort von Bruder Jona aus dem Video als Text:

„Es kommt ab und zu vor, dass ich niedrigen Blutdruck habe und mich müde fühle und durchhänge.

Also eine der Hauptursachen dafür ist, dass ich in den Phasen, in denen in mir innerlich gerade etwas vor sich geht und es irgendetwas gibt – zum Beispiel eine Angst oder ein ungutes Bauchgefühl – wie man sagt – also irgendeine Emotion, ein Thema, das gerade hochgekommen ist, was mich innerlich beschäftigt.

Oft ist es unbewusst und das zieht mich dann runter.

Von der Stimmung her zieht es mich herunter. Aber das wirkt sich auch direkt auf den Kreislauf aus. Also das zieht den Blutdruck runter.

Und das habe ich für mich gemerkt. Das ist auf jeden Fall eine der wichtigen Ursachen.

Wenn mal wirklich ein paar Tage lang der Kreislauf ziemlich niedrig ist, dann ist das, weil es irgendwas in mir gibt: ein Thema oder ein Gefühl, das ich vielleicht gerade auch unterdrücke.

Deshalb merke ich jetzt auch, dass es eben sehr wichtig ist, dass ich anhalte und stoppe und manchmal in mich schau, was gerade in mir vorgeht.

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Manchmal ist es hilfreich, den Fluss der Gedanken bewusst zu stoppen und achtsam zu schauen, was gerade innerlich vor sich geht.

Vielleicht gibt es da eine Stimme in mir, die gern etwas sagen möchte, die aber nicht zu Gehör kommt, vom inneren Kind zum Beispiel.

Wenn die sich unterdrückt fühlt, dann führt das auch zu Energieblockaden.

Dieses Unterdrücken trägt auch zu einem niedrigen Blutdruck, zu mehr Müdigkeit und einem Stimmungstief bei.

Also für mich ist es wichtig, dass ich sowohl auf der körperlichen physiologischen Ebene, aber auch auf der seelischen Ebene schaue, dass ich in einer guten Balance bin.

Für eine seelische Balance – merke ich – ist es auch sehr wichtig, dass manchmal, wenn man dann – und das ist eben das Tückische – wenn man dann in so einem Stimmungstief ist und auch der Kreislauf noch niedrig ist – dann ist man auch noch antriebsloser.

Dann ist das so ein bisschen wie ein negativ Kreislauf und dann merke ich auch wie negativere Gedanken mehr kommen und es leichter haben, sich Platz zu verschaffen, und in meinem Geist sind.

Und dann kann man manchmal verhängen. Manchmal ist es nur ein paar Stunden. Manchmal ein paar Tage oder sogar Wochen.

Und ich merke, wie wichtig es ist, dann manchmal zu sagen:

„Okay stopp! Ist jetzt genug von diesen negativen Gedanken, die immer wieder kreisen.

Ich möchte das jetzt nicht, sondern ich lenke meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes.“

Ja, ich sehe einfach mehr die positiven Dinge.

Meditation
Es hilft, in der Meditation die Gedanken bewusst auf das Schöne zu lenken und sich in Dankbarkeit zu üben.

Oder ich lenke meine Aufmerksamkeit mehr auf die schönen Dinge:

Auf die Natur, die Blumen, die Menschen, die um mich herum sind und die ich gerne mag.

Einfach dass ich nicht mehr so in den negativen Gedankenkreisläufen verhangen bleib, sondern einfach bewusst – und manchmal brauche dann ein bisschen einen kleinen Anstupser innerlich – sage:

„Okay nein, es gibt aber auch noch diese Sachen und die sind nämlich sehr schön und jetzt geht es mir gut und dafür bin ich dankbar.“

Und mit diesem Lenken der Aufmerksamkeit merke ich, dass das mir deutlich hilft.

Manchmal ist es wichtig, einfach mal einen kleinen Cut zu machen und zu sagen:

„Okay jetzt genug. Die Gedanken kenne ich. Die habe ich schon ein paar Mal durchgesponnen.

Das bringt nichts, sondern ich denke jetzt mal in eine gewisse andere Richtung.“

Oder ich mache bewusst etwas, wo ich weiß: Das macht mir Spaß.

Ich höre Musik oder treffe mich mit Freunden und mach irgendwas, was schön ist, was mir gut tut quasi auch für die Seele.

Und dann – manchmal auch auf einmal – hat sich die Stimmung geändert und ich fühle mich wieder besser und das wirkt direkt auch wieder auf den Körper.“


Stand: 04. November 2018


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Alex

Alex schreibt, um Menschen und auch sich selbst zu helfen, mehr Achtsamkeit im Alltag zu kultivieren. Er lebte eineinhalb Jahre im Kloster "Plum Village" und wäre fast ein Mönch geworden. Dort kam er in Kontakt mit der Praxis der Achtsamkeit und lernte sie im Alltag zu leben. Achtsamkeit hilft ihm nicht nur, bewusster durch die Welt zu gehen, sondern ermöglicht ihm auch, alltäglichen Problemen gezielt zu begegnen: Ihre Ursachen zu erkennen, Lösungen zu finden und zugrunde liegende Gewohnheitsenergien aufzubrechen.

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