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Niedriger Blutdruck Müdigkeit Erschöpfung

Niedriger Blutdruck 1. Symptome 2. Ursachen 3. Natürliche Hausmittel | Tipps & Tricks für mehr Energie

Blutdruck Messgerät
Man spricht von niedrigem Blutdruck, wenn der obere Wert unter 110 mm Hg fällt.

Besonders große und schlanke Menschen leiden oft unter einem niedrigen Blutdruck (Hypotonie).

Doch es kann viele verschiedene Gründe dafür geben, dass der Blutdruck niedrig ist.

In Deutschland sind schätzungsweise 3 bis 5 Millionen Menschen davon betroffen; zum Vergleich: Rund 20 Millionen Menschen leiden unter zu hohem Blutdruck.

Niedriger Blutdruck ist im Gegensatz zu hohem Blutdruck jedoch keine Krankheit. 

Zwar kommt es zu Beschwerden, wie Müdigkeit, Erschöpfung oder Abgeschlagenheit, doch normalerweise ist niedriger Blutdruck harmlos.

Gefährlich wird es nur manchmal, da sich die Sturzgefahr erhöht – besonders bei älteren Menschen.

Denn in Extremfällen bekommt dann das Gehirn so wenig Blut, dass man in Ohnmacht fallen kann.

Wenn man dann stürzt, kann es zu Knochenbrüchen kommen.

Hier erfährt man mehr über die Symptome, Ursachen und die Behandlung von zu niedrigem Blutdruck.


Hinweis: Achtsamkeit und Gesundheit

Wer sich krank fühlt und seine Behandlung ändern möchte, fragt vorher eine Ärztin, Apothekerin oder Heilpraktikerin um Rat.


Im folgenden Video erklärt ein junger Zen-Mönch, wie er mit niedrigen Blutdruck umgeht.

Er beschreibt seine Symptome und einige Mittel, die ihm helfen, seinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

Video: Was hilft bei niedrigem Blutdruck?


Symptome bei niedrigem Blutdruck (Hypotonie)

Durch niedrigen Blutdruck verringern sich die Risiken für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Also die Lebensdauer verlängert sich.

Doch gleichzeitig leidet die Lebensqualität, denn mit dem Blutdruck sinkt auch das Energielevel.

Man fühlt sich häufiger müde und schlapp als Menschen mit normalem oder hohem Blutdruck.

Sinkt der Blutdruck unter eine gewisse Schwelle, spricht man von niedrigem Blutdruck: unter 110 mm Hg systolisch [Millimeter Quecksilbersäule – oberer Wert].


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Wenn im Blutkreislauf nicht genug Druck aufgebaut wird, werden die Organe nicht optimal mit Sauerstoff und anderen Nährstoffen versorgt. Besonders das Gehirn reagiert darauf sensibel.

Erhalten die Nervenzellen nicht genügend Sauerstoff oder werden sie nicht ausreichend gekühlt, zeigen sich die typischen Symptome von niedrigem Blutdruck:

  • Energielosigkeit und Erschöpfung: Man fühlt sich schnell schlapp und antriebslos.
  • Morgenmüdigkeit: Es dauert lang bis der Kreislauf auf Touren kommt.
  • Kalte, schlecht durchblutete Stellen auf der Haut, kalte Hände und Füße.
  • Häufiges Gähnen, Tagesmüdigkeit und müde Augen
  • Konzentrationsstörungen und Leistungsabfall

Beim Aufstehen nach längerem Sitzen/Liegen:

  • Schwindel und Taumeln
  • Eingeschlafene Beine und Füße
  • „Schwarz werden“, weiße Punkte oder Flimmern vor den Augen

In der Schwangerschaft

Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft kann zu niedriger Blutdruck für den Embryo gefährlich sein.

Es ist normal, dass in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft der Blutdruck etwas absinkt.

Leidet die werdende Mutter schon vorher an niedrigem Blutdruck, kann es im Extremfall zu einer mangelnden Durchblutung der Plazenta kommen. Das ist eventuell gefährlich für den Embryo.

Denn dann wird das ungeborene Kind unterversorgt und kann Schäden davontragen.

Daher ist in diesem Fall besondere Vorsicht geboten und entsprechende Gegenmaßnahmen sollten frühzeitig umgesetzt werden.

Im Extremfall führt niedriger Blutdruck zu:

  • Ohnmacht / Bewusstlosigkeit
  • Übelkeit
  • Ohrensausen
  • Herzklopfen und hohem Puls
  • Flacher Atmung bis hin zu Atemnot

Bei Werten unter 100 mm Hg (systolisch) und 60 mm Hg (diastolisch – unterer Wert) wird es kritisch und es kann zu Ohnmacht und Bewusstlosigkeit kommen.

In diesen Fällen sollte man schnell die Beine hochlegen und einen Arzt rufen.

Der Notarzt klärt dann die Ursachen und empfiehlt Behandlungen sowie Gegenmittel.


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Ursachen von niedrigem Blutdruck

Wasserflasche Wasser trinken
Hilftachtsam-Tipp: Viel zu trinken erhöht die Flüssigkeitsmenge im Körper und damit den Blutdruck.

Essentielle Hypotonie

Eine der häufigsten Ursachen für niedrigen Blutdruck ist Flüssigkeitsmangel. Dadurch sinkt die Blutmenge und in der Folge auch der Blutdruck.

Ist die Blutmenge zu gering, spricht man von einer essentiellen Hypotonie.

Die essentielle Hypotonie kann zum Beispiel auch durch Wassertabletten, die viel Flüssigkeit ausschwemmen, verursacht werden.

Auch starkes Schwitzen kann zur Austrocknung des Körpers führen.

In diesen Fällen hilft es, regelmäßig ausreichend viel zu trinken (mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag).

Orthostatische Hypotonie

Ebenfalls eine häufige Ursache ist eine Schwäche der Venenmuskulatur in den Beinen. Dadurch sammelt sich das Blut in den Beinen und steht im Rest des Körpers nicht zu Verfügung.

Zum Beispiel nach einer langen Bettruhe kann es zu dieser Form des niedrigen Blutdrucks kommen.

Dann spricht man von einer orthostatischen Hypotonie, die sich beim Aufstehen durch Schwindel und „Schwarz vor den Augen“ bemerkbar macht.

Dagegen hilft es manchmal schon die Beine regelmäßig abwechselnd heiß und kalt abzuduschen.

Viele Menschen leiden darunter, dass ihnen nach langem Sitzen beim Aufstehen manchmal „Schwarz oder Weiß vor Augen wird“.

Doch wird die Venenmuskulatur in den Beinen eine Zeit lang durch Wechselduschen trainiert, kommt dies immer seltener vor.

Medikamente
Auch Medikamente können niedrigen Blutdruck auslösen.

Manchmal kann auch eine Mangelernährung zu niedrigem Blutdruck beitragen. Zum Beispiel ein Mangel an Folsäure könnte eine Ursache sein.

Mehr Infos hier: Folsäuremangel

Schließlich können Schocksituationen den Blutdruck plötzlich rapide sinken lassen. Auch dann gilt, schnell die Beine hochlegen und einen Notarzt zu Hilfe rufen.

Erkrankungen oder Medikamente als Ursache

Auch Hormone haben eine Auswirkung auf den Blutdruck. Daher können hormonelle Störungen zu zu niedrigem Blutdruck führen.

Essentielle Hypotonie ist zum Beispiel eine mögliche Nebenwirkung einer Schilddrüsenunterfunktion.

Auch Medikamente, die sich auf den Hormonhaushalt auswirken, sind manchmal verantwortlich für niedrigen Blutdruck.

Dazu zählen zum Beispiel Psychopharmaka. Typische Vertreter sind Antidepressiva (Tri- und Tetrazyklika) oder Antipsychotika (Phenothiazine).

Blutdruck messen
Ein Arzt muss die Ursachen von niedrigem Blutdruck abklären.

Auch Herzbeschwerden, wie zum Beispiel eine Herzmuskelschwäche, können den Blutdruck verringern.

Medikamente, die auf das Herz wirken, sind daher auch manchmal für eine Blutdruckveränderung verantwortlich.

(Selbstverständlich sind auch Alpha- und Betablocker eine Ursache dafür, dass der Blutdruck absackt. Das ist ihre Aufgabe, als Arzneimittel gegen Bluthochdruck.)

Ursachen durch Ärztin/Arzt abklären lassen.

Es ist wichtig einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, die die möglichen Ursachen genau ergründet.

Dazu wird normalerweise eine kardiologische Untersuchung durchgeführt und der Blutdruck über mindestens 24 Stunden hinweg regelmäßig kontrolliert.

Es gibt spezielle tragbare Messgeräte, mit denen Langzeitmessungen ohne Probleme machbar sind.

Saure Gurken
Hausmittel-Tipp: Täglich eine Portion saure Gurken kann den Blutdruck steigern.

Was tun gegen niedrigen Blutdruck? Behandlung Tipps & Tricks

Sind die Ursachen für den niedrigen Blutdruck einmal geklärt, kann man gezielt mit speziellen Maßnahmen gegensteuern.

Auch wenn die Ursachen nicht ganz klar sind und man vielleicht einfach von der körperlichen Konstitution zu niedrigem Blutdruck neigt, können die folgenden Tipps und Tricks eine Hilfe sein.

Doch:

Es gibt nicht die eine Maßnahme oder das eine Heilmittel.

Niedriger Blutdruck verschwindet selten von heute auf morgen.

Es gibt viele Mittel und Maßnahmen, die zusammen dazu beitragen, den Blutdruck langsam zu erhöhen.

Einige wirken sofort, andere wirken langfristig und nachhaltig.

Es kommt auf den richtigen Mix an!

Setzt man die folgenden Vorschläge konsequent um, wird sich die Lebensqualität deutlich verbessern.

Schwindel und Kreislaufbeschwerden werden abnehmen. Die Müdigkeit wird verfliegen.

Auch Probleme beim Aufstehen und Erschöpfungszustände werden seltener auftreten.

Nahrungsmittel, die den Blutdruck beeinflussen

Kräutersalz
Tipp: Kräftig Salzen erhöht den Blutdruck. Noch besser: Anregendes Kräutersalz selber machen.

Folsäure und auch B-Vitamine normalisieren den Blutdruck.

Daher helfen zum Beispiel grüne Salate, die viel Folsäure enthalten.

Es gibt noch einige weitere Hausmittel, die den Blutdruck ein wenig in die Höhe treiben können:

  • Saure Gurken
  • Rosinen
  • Salz
  • Süßholzwurzel – Lakritz
  • Grapefruit
  • Zitronenwasser
  • Karotten

„Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ (Hippokrates)

Untersuchungen haben gezeigt, dass eine tägliche Portion saure Gurken den Blutdruck um rund 10 mm Hg steigen lässt.

Außerdem können Menschen mit niedrigem Blutdruck gern ein bisschen mehr salzen, denn das verengt die Gefäße und erhöht auf diese Weise den Blutdruck.

Rosinen
Tipp: Täglich eine kleine Portion Rosinen lässt den Blutdruck steigen.

Dreimal am Tag eine Portion Rosinen konnte einer Studie zufolge den Blutdruck um 6 bis 10 mm Hg erhöhen.

Verantwortlich sein soll das viele Kalium in den süßen Früchten.

Kaliummangel wirkt sich negativ auf die Regulation des Blutdrucks aus.

Der in Lakritz (Süßholzwurzel) enthaltene Süßstoff Glycyrrhizin verhindert den Abbau von Cortisol – einem körpereigenen Stresshormon.

Dadurch führt der Verzehr von Lakritz oder Süßholzwurzeln nachweislich zu einer Erhöhung des Blutdrucks.

Doch Vorsicht eine Überdosis kann sogar Bluthochdruck auslösen und auch zuviel Cortisol kann schädlich sein.

Glycyrrhizin kommt auch in Grapefruits vor. Grapefruits wirken außerdem stimulierend auf den Zuckerstoffwechsel.

Daher helfen Grapefruits gegen die Müdigkeit, die durch schnelle Schwankungen des Blutzuckerspiegels entsteht.

Die richtige Ernährung

Ein Glas Wasser, gemischt mit dem Saft einer halben Zitrone und ein bisschen Salz, kann am Morgen helfen in die Gänge zu kommen.

Zitronenwasser hat viele positive Auswirkungen nicht nur auf den Blutdruck.

Obst- und Gemüsesäfte helfen den Blutdruck zu stabilisieren, nicht nur durch die zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme.

Karotten zum Beispiel enthalten ähnlich wie Rosinen viel Kalium und wirken daher zusätzlich positiv auf den Blutdruck.

Generell ist es wichtig, dass der Körper immer gut mit Elektrolyten und Mineralien versorgt wird.

Hat man viel geschwitzt, kann man den Verlust durch mineralstoffreiche Ernährung wieder ausgleichen.

Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Nüsse im Allgemeinen sind gute Nahrungsergänzungsmittel. Sie sind – wenn möglich – Tabletten und Pulvern vorzuziehen.

„Bemühung, die Gesundheit zu erhalten: Nicht bis zur Sättigung essen, sich vor Anstrengung nicht scheuen!“ (Hippokrates)

Da Menschen mit niedrigem Blutdruck sich nach dem Essen oft müde und schlapp fühlen, kann es hilfreich sein, kleine Snacks über den Tag hinweg zu verteilen und auf üppige Mahlzeiten zu verzichten.

Kräuter, die den Kreislauf in Schwung bringen

Auch Kräuter und Heilpflanzen gehören zu den Hausmitteln, die helfen können den Blutdruck zu stabilisieren und leicht zu erhöhen.

Oder sie können zumindest die Symptome des niedrigen Blutdrucks etwas lindern wie Müdigkeit, Erschöpfung und Kreislaufbeschwerden.

Kräutergarten
Tipp: Kräftig mit Kräutern würzen, die anregend auf den Kreislauf wirken.

Anregende Kräuter:

  • Rosmarin
  • Salbei
  • Thymian
  • Basilikum
  • Kurkuma (Gelbwurz)
  • Pfeffer
  • Weißdorn
  • Hirtentäschel
  • Senf
  • Chilipulver
  • Zimt
  • Ingwer

Rosmarin, Salbei, Ingwer und Thymian eignen sich gut für Kräutertees.

Sie lassen außerdem sich zusammen mit Basilikum, Kurkuma, Pfeffer und Zimt ganz vielfältig in der Küche beim Kochen und Backen verwenden.

In der Phytotherapie (Pflanzentherapie) werden bittere Pflanzen benutzt, um niedrigen Blutdruck zu behandeln.

Denn Bitterstoffe wirken zusammenziehend und erhöhen dadurch den Blutdruck.

Bitterorange Pomeranze
Tipp: Bittere Früchte wirken zusammenziehend auf die Gefäße. Bitterorangen enthalten noch zusätzliche natürliche Wachmacher.

Hierfür bieten sich an: Enzian, Tausendgüldenkraut oder Chinarinde. Bitte Vorsicht mit Bitterstoffen, wenn man unter Sodbrennen leidet.

Auch scharfe Pflanzen und Kräuter machen wach und spenden frische Energie. Denn sie wirken anregend auf Durchblutung und Atmung.

Es gibt viele Pflanzen, die durch spezielle Inhaltsstoffe wach machen.

Mehr zu diesem Thema hier: Pflanzliche Wachmacher

Getränke gegen niedrigen Blutdruck

Dass mehr zu trinken bei Hypotonie hilft, habe ich oben schon erwähnt. Zudem gibt es viele Getränke, die den Blutdruck erhöhen.

Zum Beispiel können koffeinhaltige Getränke helfen Kreislauf und Blutdruck anzukurbeln. Daher gehört Kaffee für viele Menschen zum Morgenritual.

Gemüsesaft Gläser
Getränke-Tipp: Gemüsesäfte sind nicht nur Flüssigkeit, sondern auch kaliumreich. Dadurch harmonisieren sie den Blutdruck.

Wenn man morgens nur schwer aus dem Bett kommt und abends ohne Probleme einschläft, kann es sogar helfen vor dem Schlafen noch etwas koffeinhaltiges zu trinken.

Durch das Koffein sacken dann Kreislauf und Blutdruck nachts nicht ganz so tief in den Keller. Dadurch kommt man morgens leichter wieder in Schwung.

Allerdings stellen sich beim täglichen Gebrauch von Koffein meist Gewöhnungseffekte ein.

Am besten hilft daher natriumreiches Mineralwasser, wenn möglich rund zwei Liter pro Tag.

Auf Alkohol und Nikotin verzichtet man am besten, wenn das möglich ist. Energydrinks können jedoch gute Effekte erzielen.

Morgens hilft einigen Menschen auf nüchternen Magen einen viertel Liter heißes Wasser zu trinken.

Matcha Pulver Tee
Tipp: Japanisches Matchateepulver lässt sich gut untermischen (in Milch, Kakao, Joguhrt, usw.). Matchatee ist reich an Koffein doch verträglicher als Kaffee. (Angebote bei Amazon)

Persönlich empfehle ich hingegen den Tag gleich mit einem starken grünen Tee zu starten.

Denn grüner Tee ist das vielleicht gesündeste Getränk der Welt.

Das Koffein im Tee ist anders gebunden als das Koffein im Kaffee. Daher wirkt grüner Tee herzschonender und länger aufputschend als Kaffee.

Venen trainieren

Da auch die Venenmuskulatur in den Beinen mitverantwortlich ist, wenn der Blutdruck Probleme macht, hilft es diese gezielt zu trainieren. (Besodners bei orthostatischer Hypotonie)

Hilfreich kann zum Beispiel eine Wechseldusche am morgen sein.

Dafür muss das Wasser nicht super heiß oder eiskalt sein. Es reichen auch schon kleinere Temperaturunterschiede, damit die Muskeln der Venen trainiert werden.

Man muss das auch nicht mit dem ganzen Körper machen. Es reicht aus, die Beine ein paar Mal heiß-kalt abzuduschen.

Beenden sollte man die Wechseldusche immer mit kaltem Wasser. Dann kommt man fit und erfrischt aus der Dusche.

Es kann auch helfen morgens barfuß im nassen Gras oder im frischen Schnee zu spazieren.

Taulaufen regt die Durchblutung an und kann wohltuend wirken.

Darüber hinaus gibt es noch spezielle Bewegungen, die dabei helfen die Venenmuskulatur zu stärken.

Sanftes Venentraining Video:

Die DVD mit dem kompletten Venentrainings-Video hier: Angebot bei Amazon

Bewegung

Sich viel zu bewegen, hilft nachhaltig Symptome wie Müdigkeit und Energielosigkeit zu überwinden.

„Gehen ist des Menschen beste Medizin.“ (Hippokrates)

Besonders schnelles Gehen, Jogging, Radfahren, Schwimmen oder auch Tanzen helfen dabei, Kreislaufbeschwerden langfristig zu lindern und Schwindelgefühlen vorzubeugen.

Jogging
Hilftachtsam-Tipp: „Wer rastet, der rostet.“ Ausdauersport macht fit und munter.

Es hilft auch morgens im Bett vor dem Aufstehen ein wenig „Rad zu fahren“. Dann kommt man viel besser in Schwung und leichter aus den Federn.

Einfach umzusetzen ist auch der Tipp, die Hände zu Fäusten zu ballen und kräftig anzuspannen, um sie dann wieder zu öffnen und zu entspannen.

Das regt die Durchblutung sofort an und bringt einen kleinen Energiekick.

Sitzt man am Schreibtisch und merkt wie die Energie in den Keller sackt, hilft es auch mit den Füßen ein bisschen zu pumpen und Ferse und Zehen abwechseln anzuheben.

Video: Kreislauf anregen im Sitzen:

Bürstenmassage

Morgens nach dem Ausstehen wirken spezielle Bürstenmassagen anregend und erfrischend.

Dabei streicht man mit einer weichen Bürste für 5-10 Minuten einmal komplett über den gesamten Körper.

Das fördert die Durchblutung und kann den Blutdruck etwas erhöhen.

Mehr Infos hier: Bürstenmassage

Nachts den Kopf höher legen

Dies ist ein wichtiger Tipp für Menschen, die morgens nach dem Aufwachen erschöpft sind.

Liegt der Kopf etwa 10 bis 15cm höher als die Füße, dann sinkt der Blutdruck beim Schlafen etwas weniger ab.

Denn das Herz hat es in dieser Lage nicht ganz so leicht den Kopf mit Blut zu versorgen.

Dadurch fühlt man sich morgens beim Wachwerden frischer und hat gleich mehr Energie.

Aromatherapie

Düfte haben eine große Wirkung auf das Unterbewusstsein und die Gehirnchemie.

Über die Nase gelangen einige Stoffe direkt ins Gehirn und lösen dort Hormonausschüttungen aus.

Daher kann man sich mit Düften auch wecken und den Kreislauf in Schwung bringen.

Zitrusdüfte, Rosmarin und zum Beispiel Pfefferminze eignen sich gut, um Körper und Geist zu erfrischen.

Es gibt noch viele andere Aromen, die sehr wirksam sind: Anregende Aromen.

Infos zu Anwendungsmöglichkeiten hier: Möglichkeiten der Aromatherapie


Hausmittel Niedriger Blutdruck

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Medikamente gegen zu niedrigen Blutdruck

Hirtentäschel
Geheim-Tipp: Kaum einer weiß es – Hirtentäschel enthält ein den Blutdruck erhöhendes Mittel.

Niemand möchte Tabletten einnehmen, doch in Extremfällen kann man manchmal nicht darauf verzichten.

Vor allem alte Menschen können Medikamente einnehmen.

Wer nach schnellem Aufstehen droht in Ohnmacht zu fallen, kann sich dabei verletzen.

Dann kann man spezielle Arzneien einnehmen, die den Blutdruck erhöhen – nach Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin.

Geläufige Medikamente sind Sympatikomimetika (z.B. Etilefrin).

Sie wirken für einige Stunden, indem sie die Gefäße verengen und das Herz schneller schlagen lassen.

Häufige Nebenwirkungen sind jedoch Herzrasen, Zittern und Unruhe. Daher gilt es, nur im Notfall diese Medikamente einzunehmen und vorher andere Heilmittel auszuprobieren.

Zum Beispiel es gibt auch Pflanzen, die Sympatikomimetika enthalten.

Ein Vertreter ist das Hirtentäschel, das man oft an Wegrändern findet.

Hirtentäschel gibt es als getrocknetes Kraut zu kaufen.

Das Kraut lässt sich als Gewürz in der Küche verwenden und man kann es als Kräutertee nutzen.

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Fazit und Zusammenfassung

Man muss sich mit niedrigem Blutdruck nicht abfinden.

Hat man einmal die Ursachen erkannt, kann man viele Dinge tun, um wieder fit und munter durch das Leben zu gehen.

Mehr Tipps für Fitness und Energie findet man hier:

Wachmacher Tipps Springen
Hausmittel, Tipps & Tricks bei Müdigkeit/Erschöpfung

Aktualisiert am 12. July 2018


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One thought to “Niedriger Blutdruck 1. Symptome 2. Ursachen 3. Natürliche Hausmittel | Tipps & Tricks für mehr Energie”

  1. Hallo Alex,

    ich finde insgesamt die Idee mit der Achtsamkeit sehr gelungen. In der aktuellen Entwicklung spielt der Gedanke eine immer massivere Rolle.
    Zum Thema „Was hilft gegen niedrigen Blutdruck“ kann ich noch beifügen, dass Wechselduschen hilfreich sein können.
    Also der Wechsel zwischen kaltem und warmen Wasser, wobei es wichtig ist immer mit der kalten Einheit abzuschließen. In dem Zusammenhang spricht man auch vom Kneipp-Prinzip.

    Ansonsten bleibt mir noch danke zu sagen, z.B. die Erklärung zu Lakritz hat mich angeregt hier noch tiefer zu recherchieren.

    Gruß Falk

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